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Warum wir kein WordPress bauen

WordPress ist bequem, bis es das nicht mehr ist. Warum wir für Kundenprojekte auf eigenen Code setzen und was du davon hast.

Von Rick Hartmann, Gründer RHXT. ConsultingVeröffentlicht am Zuletzt aktualisiert am

Die meisten Websites im Mittelstand laufen auf WordPress. Das hat einen guten Grund: Es ist schnell aufgesetzt und jeder kennt es. Der Preis dafür zeigt sich erst später, meist genau dann, wenn die Seite wichtig wird.

Warum ist WordPress für eine Firmenseite ein Risiko?

WordPress lebt von Plugins. Eine typische Seite trägt zehn bis dreißig davon, und jedes ist fremder Code, der aktualisiert werden will. Fällt ein Update aus, entsteht eine Lücke. Kommt es zur falschen Zeit, steht die Seite. Laut HTTP Archive bestehen nur 46 von 100 WordPress-Seiten alle drei Core Web Vitals (Stand November 2025).

Das Plugin-Problem

Eine typische WordPress-Seite trägt zwischen zehn und dreißig Plugins. Jedes davon ist Code von jemand anderem, der aktualisiert werden will. Fällt ein Update aus, entsteht eine Sicherheitslücke. Kommt ein Update zur falschen Zeit, steht die Seite. Du zahlst also dauerhaft dafür, dass fremder Code weiterläuft.

Was eigener Code anders macht

Wir bauen mit Next.js und Tailwind. Das klingt technisch, bedeutet aber vor allem eines: Es läuft genau das, was du brauchst, und nichts darüber hinaus. Kein Plugin-Friedhof, keine wöchentlichen Updates, keine Baukasten-Grenzen.

Für wen sich das lohnt

Wenn deine Website ein digitaler Aushang ist, reicht ein Baukasten. Wenn sie Anfragen bringen, schnell laden und über Jahre wachsen soll, ist eigener Code die günstigere Entscheidung. Nicht auf den ersten Blick, aber auf die Distanz.

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